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Kauen statt qualmen

Es gibt viele Gründe, zur Zigarette zu greifen. Die Raucherkarriere auch wieder abzubrechen gelingt aber nur wenigen. Schuld daran ist großteils das beim Rauchen freigesetzte Nikotin. Es überwindet unsere Blut-Hirnschranke in Sekundenschnelle und nimmt Einfluss auf unseren Gehirnstoffwechsel. In kürzester Zeit entsteht dadurch eine körperliche Abhängigkeit. Gleichzeitig machen sich Zigaretten im Alltag der Raucher unentbehrlich, etwa beim morgendlichen Kaffee, beim Telefonieren oder in Stresssituationen. Dadurch führen sie auch noch zu einer psychischen Abhängigkeit – und fertig ist die Doppelbelastung für Menschen, die rauchfrei werden wollen.

Kompetente Hilfe

Doch hier kommen Helferlein wie der klassische Nikotinkaugummi ins Spiel. Dieser setzt beim Kauen therapeutisches Nikotin langsam und in kontrollierten Mengen frei und lindert so die Entzugserscheinungen spürbar. So wird das Durchhalten erleichtert und gleichzeitig werden die giftigen Inhaltsstoffe der Zigarette gemieden.

Gut gekaut ist halb entwöhnt

Wer einfach drauflos kaut, weicht vom empfohlenen Kauschema ab. Die optimale Wirkung und Nikotinfreisetzung von nicorette® Kaugummi kann nur durch das richtige Kauen nach Kauschema sichergestellt werden. Die empfohlene Menge liegt bei einem Kaugummi pro Stunde. Im Schnitt werden acht bis zwölf Kaugummis pro Tag benötigt. So kauen Sie richtig:

Schritt 1: Zuerst wird der Kaugummi etwa eine Minute lang langsam gekaut, bis sich ein würzig-pfeffriger Geschmack entfaltet.

Schritt 2: Danach wird der Nikotinkaugummi in der Wangentasche deponiert, bis der Geschmack nachlässt.

Schritt 1 und 2 werden 30 Minuten lang abwechselnd wiederholt. Dann folgt mindestens eine halbe Stunde ohne Kaugummi.

Nach diesem Schema sollte die Anwendung mindestens vier bis sechs Wochen dauern. Im Laufe der folgenden sechs Wochen wird die Anzahl der Kaugummis langsam bis auf Null zurück geschraubt.

Die vier A-Tipps

Wenn die Gier nach dem „Tschick“ uns wie eine Welle zu verschlingen droht, dann können diese einfachen Tipps unsere Rettungsringe sein:

·      Aufschieben: Nach dem Motto „nur nicht sofort nachgeben“ wird das Rauchverlangen verschoben. Manchmal genügt es, zehnmal tief durchzuatmen und zum Nikotinkaugummi zu greifen.

·      Ausweichen: Kritische Situationen wie Rauchpausen sollten wo immer möglich vermieden werden. Falls das nicht geht, hilft der dritte A-Tipp.

·      Abhauen: Schon wieder unter Rauchern gelandet? Dann hilft nur noch eines: sich aus der Gruppe zu entfernen – zumindest bis die erste große Lust auf eine Zigarette nachlässt.

·      Ablenken: Am besten wird das Rauchen bewusst durch eine andere Tätigkeit ersetzt, die Spaß bereitet oder Genuss verschafft – vom gepflegten Espresso bis zu einer Runde Gaming am Handy kann vieles helfen.